Immanuel – Gott ist mit uns

Im Rahmen des weltweiten Gebetstag für Verfolgte Christen kam es zu folgenden Gedanken. Die 4 Punkte sind aus einem Gedankenanstoß von Ekkehard Graf zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen

Gedanken zu Johannes 15,18-21

18 Wenn die Welt euch hasst, dann denkt daran, dass sie mich schon gehasst hat, ehe sie euch gehasst hat. 19 Die Welt würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet, aber das tut ihr nicht. Ich habe euch erwählt, aus der Welt herauszutreten; deshalb hasst sie euch. 20 Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: ›Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.‹ Da sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Und wenn sie auf mein Wort gehört haben, werden sie auch auf euch hören! 21 Die Menschen in der Welt werden gegen euch sein, weil ihr zu mir gehört, denn sie kennen Gott nicht, der mich gesandt hat.

Was ist Hass?

Hass ist eine feindselige Abneigung, ein starkes Gefühl der Ablehnung und der Feindschaft. Hass führt zur Verengung des eigenen Blickwinkels und schließt andere Meinungen aus.Was verstehst Du unter Hass?

Was heißt hassen?

Hassen bedeutet gegenüber jemanden Hass zu empfinden.Das heißt eine feindliche Einstellung jemandem gegenüber haben „seine Feinde hassen“oder einen Widerwillen, eine deutliche Abneigung gegen etwas empfinden, etwas das wir nicht mögen, etwas als unangenehm empfinden,“das hasse ich auf den Tod, wie die Pest“

Was bedeutet Verfolgung?

Anbei einige Synonyme für Verfolgung: Beschattung, Bespitzelung, Ermittlung, Fahndung, Jagd, Suche, Überwachung, Verfolgungsjagd, Nachstellung, Zielfahndung, Hatz, Kesseltreiben, Treibjagd, Benachteiligung, Erniedrigung, Gewalttätigkeit, Herabsetzung, Herabwürdigung, Pogromm, Übergriff, Unterdrückung, Diskrimination, Diskriminierung

Wer hat sich über die obengeschriebenen Verse schon mal Gedanken gemacht?

Hast du in deinem Leben schon mal Hass erfahren? Hast du in deinem Lebens schon mal Verfolgung erfahren, weil du Christ bist?

1. Jesus ist Realist

Er verspricht seinen Nachfolgern nicht den Himmel auf Erden, wir werden gehasst und verfolgt werden. Denn das Paradies auf Erden gibt es nicht. Es gibt nur ein gefallene, sündige und somit leidende Welt. Das heißt Jesusnachfolge ist immer Leidensnachfolge. Das wissen, erfahren und durchleben alle Christen weltweit, die um ihres Glaubenswillen verfolgt werden und es ist den Menschen, die in totalitären Ländern, Landesteilen zum Glauben an Jesus Christus kommen. Glauben bedeutet für diese Menschen eine innere Freiheit aber sie führt zu äußerer Gefangenschaft.

2. Jesus bereitet vor

Jesus weiß in der dunkelsten Nacht seines Lebens, was ihm und seinen Jüngern/ Nachfolgern bevorsteht. Er geht bewusst hinein, in sein Leiden, dass sich äußert, durch Ablehnung,durch Unverständnis, durch Hass, durch Misshandlungen, durch seinen Tod am Kreuz. Er lebt es seinen Nachfolgern vor, denn Jesus weiß, das das auch seinen Nachfolgern bevorsteht. Der Antrieb zur Nächstenliebe, bei Jesus der Ausdruck seiner Liebe zur ganzen Welt, führt nicht zu Wohlwollen und Applaus, sondern zu Hass und Verfolgung. Darauf bereitet Jesus breitet vor.

3. Jesus erwählt

Jesus beruft in eine Existenz, die reagiert auf; Hass mit Liebe, Verfolgung mit bedingungsloser Nachfolge, Wankelmütigkeit mit Standhaftigkeit, äußerliche Nachteile mit innerlichen Vorteilen, äußerliche Erkrankungen mit innerlicher Stärke,Tod in der Hölle mit ewigen Leben im Leben.Heute ist Totensonntag oder für uns Evangelische Ewigkeitssonntag, denn durch diese Bezeichnung fokussieren wir unsern Glauben auf das ewige Leben nach dem Tod.Jesus erwählt uns Früchte zu bringen und weiterzugeben wie es in Galater 5, 17-26 steht. Ein Leben zu wählen, das Ausstrahlung und Auswirkung hat.Ein Leben das Früchte bringt ist nicht einsam und verlassen. Ein Leben in Gemeinschaft. Ein Leben mit und für andere, ein jeder mit seinen Früchten.

4 Jesus erinnert

Alles, was mir geschieht, wird auch euch geschehen.“ Was bedeutet das für uns hier in Deutschland, wir sind hier weniger mit Hass und Verfolgung konfrontiert, sondern eher mit der „gleich Gültigkeit“ – „Jeder kann nach seiner Fasson selig werden“ oder der „Gleichgültigkeit“ – „Das ist mir doch egal was du glaubst – darüber müssen wir nicht reden.“Wie wichtig ist es doch auch gerade da mein Frucht weiterzugeben und mich durch den Heiligen Geist führe zu lassen, wie ich diesen Menschen begegnen. Wir können aber nur das weitergeben, was wir von Jesus bekommen haben oder noch bekommen werden. Wir können die Früchte nur von uns heraus weitergeben,wenn wir mit Jesus in Verbindung bleiben und offen sind für ihn und sein Wort. Und wenn wir nochmal zurück an den Buss- und Bettag denken, dann sollten wir gerade als Christen auch diesen Tag als Besinnungstag, als Tag der Kontemplation nutzen. Das bewusste erleben des Kirchenjahres und der Jahreszeiten sind mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, wie auch dieses Jahr der Buss- und Bettag mit einer selbst gestalteten Gebetszeit/Gebetsfrühstück. Und so gehen wir dann weiter in das Kirchenjahr, die Advents- und Weihnachtszeit verbunden mit unseren verfolgten Geschwistern und ihnen zusprechend

Gott ist mit uns – Immanuel