Was bedeutet es für mich meinen Namen zu akzeptieren? Gott hat mich gewollt, er hat mir das Leben geschenkt, er hat „Ja“ zu mir gesagt und was bedeutet das für mein Leben? Ein Geschenk für andere zu sein. Was für eine Herausforderung. Ich bin gern für mich, ich kann mich gut selber beschäftigen, ich genieße meine Auszeiten für mich allein. Für andere da sein, nicht unbedingt das was in mir angelegt ist, oder vielleicht doch? Als Kind konnte ich bei meinen Eltern sehen, was es bedeutet für andere dazu sein. Ich habe mich gern in eine Stillere Ecke verzogen und gelesen, wenn wieder mal Besuch da war. Eigentlich bin ich eher introvertiert, als extrovertiert, wie mich die anderen wahrnehmen. Ich mache unheimlich viel mit mir selber aus, stehe aber auch bei Aktionen in meinem Umfeld vorne. Wie sehe ich mich? Wie sehen mich die anderen? Was/Wen sehen sie in mir? Ich bin immer wieder etwas verunsichert, wenn im Gespräch rauskommt, wie meine Mitmenschen mich sehen. Dabei stelle ich mir oft die Frage, bin ich das wirklich? Ich bin weder immer introvertiert, noch immer extrovertiert und somit ein introvertierter Extrovertierter. Diese Persönlichkeitsbezeichnung habe ich im letzten Jahr kennengelernt.
Mein Name ein Lebensprogramm – ich bin ein Gottesgeschenk für die, die es mir schon zugesprochen haben, wie für meine Eltern, Großeltern, meinen Mann, meine Kinder, meine Freunde und… Für sie bin ich gern da, mit ihnen bin ich unterwegs.
Was prägte mich, um ein „Ja“ zu meinem Namen und somit meinem Leben zu finden?
Im Rahmen meiner Ausbildung, als Lebensberaterin, stellte sich u.a. mir die Frage:
Was prägte mich, dass ich die bin, die ich bin?
Mich prägte vieles,
… wie meine erlebte Umwelt durch Familie/Erziehung, Geschwisterkonstellationen, den Glaube, die Gesellschaft/Kultur in der ich aufwuchs.
… wie Vererbung und Anlage, die Fähigkeiten, Neigungen und Schwächen, die ich mitbekommen habe.
… wie die Verarbeitung der Erb- und Erziehungseinflüsse, durch eigene Deutungen und Schlüsse, die ich gezogen habe.
Welche Rolle prägte mich in meiner Herkunftsfamilie?
In meiner (Herkunfts-) Ursprungsfamilie war ich die Älteste von 4 Geschwistern
Meine Eigenschaften als Älteste äußerten sich bei mir so,was nicht untypische für Älteste ist:
… das ich versuchte immer vernünftig zu reagieren,
… selbstständig agiere,
… nüchtern und realistisch bin, u.a. auch gegenüber meinen Gefühlen
… leistungsorientiert, Ziele stecke, die ich versuche zu erreichen,
… wenn ich was leiste, dann mache ich es 100% und am liebsten perfekt
… verbunden mit hohen Ansprüche und Vorstellungen an und von meinem Leben.
Die Rolle als Älteste, prägte mein Leben und die Rollen, die ich auch heute in meinen verschiedenen Lebensbereichen lebe. (Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Leistungsorientierung, Realistisch gegenüber Wünschen und Vorstellungen)
Welchen Einfluss hat Deine Rolle, aus Deiner Herkunftsfamilie auf Dein Leben?
