Teil 2 „Du musst sterben bevor du lebst, damit du lebst bevor du stirbst.“
Dieses Thema wird in dem Sinne keine vorgefertigten, bis ins kleinste durchdachte Antworten und vor allen Dingen keine hochtheologischen Antworten geben, sondern sollte zum Nachdenken und vor allem zum Weiterdenken und zum Umsetzen anregen. Ich versuche mal die 10 Seiten, die ich dazu erarbeitet hatte zusammenzufassen und mit eigenen Worten wiederzugeben.
1. Wer bin ich? – Selbstwahrnehmung Über diesen Gedanken habe ich schon zum Thema Identität geschrieben, auch hier gehört es wieder dazu.Ich bin das Kind/die Tochter meiner Eltern, Ehefrau und Mutter in unserer Familie; Hausfrau und Familienmanagerin, Krankenschwester und psychologische Beraterin, ehrenamtliches Mitglied.
Wie sehen ich mich – wie sehen mich die anderen?
Was/Wen sehen ich in mir – was/wen sehen die anderen in mir?
Ich bin immer wieder etwas verunsichert, wenn im Gespräch rauskommt, wie meine Mitmenschen mich sehen und ich mir oft die Frage stellte, bin ich das wirklich?
Wie nehme ich mich selber wahr und ich habe mir oft selber die Frage gestellt:
Wer bin ich? Es sträubt sich in mir, wenn ich auf eine Rolle festgelegt werde und nicht ganzheitlich wahrgenommen werden. In meiner Familie bin ich nicht nur auf eine Rolle festgelegt. Ich bin mehr als meine Rollen. Prägungen erlebte ich u.a. durch meine Herkunftsfamilie, aber auch durch mein soziales Umfeld.
Bin ich das aber wirklich, dass was mich geprägt hat, macht mich das als Dorothea aus? Hat Gott mich so geschaffen und gewollt?
Wer bin ich denn nun?
Morgen dazu mehr…
