Es geht darum,
…den anderen wahr zunehmen und sich selbst wahrzunehmen (Selbstwahrnehmung)
…Fürsorge für den anderen und für sich selbst zu übernehmen ((Selbstfürsorge)
…Verantwortung für den anderen uns für sich selbst zu übernehmen(Eigenverantwortung)
36 Wer von den dreien war nun deiner Meinung nach der Nächste für den Mann, der
von Räubern überfallen wurde?«, fragte Jesus.
37 Der Mann erwiderte: »Der, der Mitleid hatte und ihm half.« Jesus antwortete: »Ja.
Nun geh und mach es genauso.«
Was ist nun Barmherzigkeit?
Ein Lebensstil – es bedeutet aufeinander zuzugehen, einander anzusehen,
mitzuleiden und zu helfen und so manches mal auch über die erste Hilfe hinaus
und dann weiterzugehen und für sich selber zu sorgen.
Wir dürfen und und können so leben, weil wir einen barmherzigen Gott haben.
Einen Gott, der auf uns zugegangen ist, der uns ansieht, der mitleidet,der mitgeht, der versorgt, der bezahlt, und das mit seinem furchtbaren Sterben und seinem Tod am Kreuz und der weitergegangen ist, durch die Auferstehung zu seinem rechtmäßigen Platz im Thronsaal Gottes und uns damit den Weg geöffnet hat, zu ihm zu kommen um seine Kinder zu werden und zu sein…
… um dann als barmherzige (humane – dem Mitmenschen zugewandte, mitleidende, helfende) Menschen unterwegs zu sein
… erste Hilfe leisten (in Wort und Tat – mit dem nötigen Abstand)
… den anderen begleiten, u.a. im Gebet
… evtl auch finanzielle Hilfe leisten
… die Aufgaben teilen, weiter – oder abgeben
36 Wer von den dreien war nun deiner Meinung nach der Nächste für den Mann, der von Räubern überfallen wurde?«, fragte Jesus.
37 Der Mann erwiderte: »Der, der Mitleid hatte und ihm half.« Jesus antwortete: »Ja. Nun geh und mach es genauso.«
Barmherzig sein – ein Lebensstil der immer wieder eingeübt werden darf/muss.
Ich bin es nicht automatisch, ich bin es nicht jeden Tag, ich stehe immer wieder vor meinen Baustellen und muss um Vergebung bitte und dann darf ich auch barmherzig mir gegenüber sein.
Gott segne Dich auf Deinem Weg, mit Deinen Mitmenschen.
