Teil 7 „Du musst sterben bevor du lebst, damit du lebst bevor du stirbst.“
Auswirkungen in meinem Leben
Der willige Geist befreit uns …
… zu einem Leben um zum Segen für andere Menschen zu werden.
… aktiv zu werden, um für die Wahrheit einzutreten.
… aus eigener Kraft kämpfen zu müssen.
Es ist interessant, dass wir das oft in unserem Leben nicht erkennen, wenn sich etwas in uns verändert, aber unsere Mitmenschen diese Veränderung wahrnehmen.„Ein Mensch ist dann weise, wenn er jeden Umstand des Lebens mit den Augen Gottes sehen kann.“ Hans Peter Royer Und das sehen unsere Mitmenschen in uns. Das heißt nicht, das wir ohne Fehler sind oder keine Fehler mehr machen oder nicht perfekt genug sind für eine Aufgabe. Wir dürfen Fehler machen, wir müssen nicht perfekt sein, denn Christus ist in uns und wirkt durch uns. Und das Tolle ist Gott wirkt durch unsere Unzulänglichkeiten. Bin ich bereit um einen willigen Geist zu bitten?
Dieser willige Geist, führt dann auch zu einem dankbaren Geist und das ist etwas,was ich immer wieder für mich durch buchstabiere und versuche vorzuleben. Wie es 1.Thessalonicher 5,18 steht::„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass,seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“
Ich möchte lernen Gott für alles, überall und zu jeder Zeit zu danken, denn
1. Gott meint es immer gut mit mir
2. Gott macht keine Fehler
3. Gott möchte das wir dankbar sind, denn das wirkt sich auf unser Leben aus
Wie komme ich dahin? Unsere Einstellung und unsere innere Haltung muss sich ändern, denn die Einstellungen und Haltungen bestimmen unser Denken.Ich muss mich entschließen, dankbar gegenüber Gott zu sein, dann bestimmt das Danken mein Leben und es wird dann unser Herz prägen. Diese Herzenshaltung muss ich aber täglich neu einnehmen. Ich muss mich jeden Tag neu dafür entscheiden. Das ist meine freie Entscheidung. Ein Gedanke dazu:
„Du säst einen Gedanken und erntest eine Tat.
Du säst eine Tat, und erntest eine Gewohnheit.
Du säst eine Gewohnheit, und erntest einen Lebensstil.
Du säst einen Lebensstil, und erntest eine Bestimmung.
Friedrich v. Bodelschwingh sagte: „Das Reifwerden eines Christen ist im tiefsten Grund ein Dankbarwerden….“
Es wird immer wieder schwerfallen in allen Umständen zu danken, gerade dann wenn es ums Abschied nehmen geht und ich musste beim erneuten Lesen des Buches, an den viel zu frühen Tod von Hans Peter Royer denken, einen begnadeten Prediger und Evangelisten.
Dankbarkeit und Undankbarkeit sind meine innere Haltung und keine Werk was ich tue. Dankbarkeit schenkt Freiheit – Undankbarkeit verhärtet und nimmt einen gefangen. Gott ist gut, auch wenn es in unserem Leben mal nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Was für eine Herausforderung – es liegt aber unserer Herzenseinstellung.
Gott segne Dich beim Erkennen und und Umsetzen.
